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Die Traditionsvereine Die Sportgemeinschaft Egelsbach
  Turnverein 1874   Die Gründung
  Turngemeinde 1885   Viel Geschick
  Arbeiter Radfahrverein "Solidarität"   Wachstum und Reife
  FC 03   Breitgefächertes Angebot
    Bilanz der SG Egelsbach
Aus "Festschrift: 1874-1999 - 125 Jahre Sport in Egelsbach", Verfasser Edgar Karg

Die Gründung

Die Sportgemeinschaft Egelsbach
ist ein Kind der Nachkriegszeit

1945 ordnete die Militärregierung an, die Sportgemeinschaft zu gründen. Die Sportgemeinschaft Egelsbach wurde am 10. November 1945 gegründet. Genau dieser Tag war es schließlich, für den im Jahr 1945 der damals kommissarisch eingesetzte Bürgermeister Peter Lautenschläger die Gründungsversammlung der SG Egelsbach anberaumt hatte.

Im Herbst 1945 war Fritz Schlapp viel im Dorf unterwegs, natürlich zu Fuß. Er suchte Leute für den Vorstand zusammen. So wurde im Kinosaal der „Lichtspiele” der erste Vorstand mit Fritz Schlapp – der wichtigste Mann in der Geschichte der SGE – gewählt. Vor dem Krieg hatte er viele Erfolge als Turner und Leichtathlet gefeiert. Noch wichtiger war: Mit den Nazis hatte er nichts zu schaffen gehabt. Die US-Militärregierung gab Schlapp 1945 die Order, eine Sportgemeinschaft aufzubauen. In einem Dorf wie Egelsbach war damals nur ein einziger Verein zulässig. Die Amerikaner wollten mit der Vereinigung erreichen, daß Ideologie im Sport keine Rolle mehr spielt.

Vor 1933 war alles nach Weltanschauungen getrennt. Es gab den Arbeiter- Turn- und Sportverein und den Arbeiter Radfahrerverein. Die Nazis lösten beide auf. Die bürgerlichen Sportvereine, Turngemeinde und Fußballclub, wurden „gleichgeschaltet“, nur der NSDAP genehme Vorstände waren erlaubt. Im Protokoll steht: „Die Vorstandswahl hat ergeben, daß die Zusammensetzung zu 7/10 aus Vertretern der 1933 verbotenen Arbeitervereine und zu 3/10 aus Vertretern der Turngemeinde und des Fußballclubs besteht.“ Es waren in der Tat die alten Egelsbacher Traditionsvereine, der Turnverein 1874, die Turngemeinde 1885 mit ihren Spielmannszügen, der Fußballclub 1903 und der Arbeiterradfahrverein Solidarität, die einen Neuanfang des Sports in einer Gemeinschaft wagten. „Die Verteilung war wichtig, um die Genehmigung der Militärs zu bekommen.“

Der Spielmannszug der SG Egelsbach beim Kerbumzug 1950; mit Tabourstab: Fritz SchlappEnde 1945, so ist es aus dem Protokoll zu erfahren, begann der Sportbetrieb auf Kreisebene nach und nach wieder anzulaufen. Voraussetzung für die Genehmigung zur Gründung: Dem Vorstand durfte kein früheres Mitglied der NSDAP oder einer ihrer Gliederungen angehören. Schon im Dezember 1945 rannten die Fußballer dem runden Leder hinterher. Unter Bedingungen, die heute kaum vorstellbar sind. Sportschuhe oder Trikots gab es nicht zu kaufen. Jeder versuchte, Abgelegtes von US-Soldaten zu ergattern. Gespielt wurde auf dem Sportplatz im Brühl, eine Wiese mit zwei Toren, das Spielfeld streute der Platzwart mit Sägemehl ab. Und wenn ein Schiedsrichter gegen die SG pfiff, dann schmissen die Zuschauer ihn auch schon mal in den benachbarten Tränkbach (Parrebach).

Auch Turner, Wanderer, Handballer und Leichtathleten waren schon 1946 in der SGE aktiv.

Schon 1950 hatte der Verein 560 Mitglieder. Anderenorts lösten sich die zwangsweise gegründeten Sportgemeinschaften auf, die Egelsbacher nicht. Die Turnvereine waren die Wiege des Egelsbacher Sportes und der Sportgemeinschaft.

 

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©Sportgemeinschaft Egelsbach 1874 e.V., Freiherr-vom-Stein-Str. 15, 63329 Egelsbach
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