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Judo Kleine Wettkampf-Kunde
Nach dem die Judoka ihre ersten Gürtelprüfungen hinter
sich gebracht und einen gültigen Judo-Pass erhalten haben, können
sie sich mit anderen Judoka im Wettkampf messen.
Die Judoka sollten zuvor mit
den gültigen allgemeinen
Kampfregeln
(plus Jugend-Sonderregeln
sowie Kampfregel-Änderungen
/ -Ergänzungen),
der Kleider-
und Wettkampfordnung
(geänderte WKO
- Ligen),
den allgemeinen
Verhaltensregeln sowie mit
dem
Wettkampfablauf
durch ihre Trainer vertraut gemacht worden sein.
Die Formen des Wettkampf sind Turnier, Kata
und Randori. Bei allen Wettkämpfen
werden die Kämpfer nach
Alters- und Gewichtsgruppen eingeteilt. Hierfür werden die
Teilnehmer gewogen und mittels einer Wiegeliste den einzelnen Wettkampfgruppen
zu geordnet. Nach Erstellung einer Wettkampfliste können die Wettkämpfe
dann auch schon los gehen.
Gekämpft wird nach festgelegten Regeln. Die Wettkampf-Tatami
(Matte) ist der eigentliche Wettkampfplatz, der je nach Altersgruppe unterschiedlich
groß sein kann. Damit die Kämpfe fair zu gehen, die vorgegebenen
Regeln eingehalten und richtig bewertet werden, übernimmt ein Kampfrichter
die Leitung des Wettkampfes. Je nach Wettkampfmodus muss ein Kämpfer ein
oder mehrere Kampfrunden bestehen, um Sieger seiner Alters- und Gewichtsgruppe
zu werden.
Um ein anerkannt guter Kämpfer zu werden, ist es wichtig seinem Gegner
jederzeit den gebührenden Respekt zu erweisen. Dies wird durch eine Reihe
von rituellen Handlungen während des Wettkampf ausgedrückt.
Ablauf eines Wettkampfs:
- Vorbereitung
- Aufruf der Kämpfer
- Der erst genannte Kämpfer bindet sich zusätzlich einen roten
Wettkampf-Gürtel um.
- Der letzt genannte Kämpfer bindet sich zusätzlich einen weißen
Wettkampf-Gürtel um
(Diese Gürtel müssen nur einmal umgebunden und gut geknotet
werden.)
- Beide Kämpfer begeben sich links und recht an den Mattenrand und
verbeugen sich bevor Sie die Wettkampfmatte betreten.
- Sie Kämpfer gehen seitlich bis zur Mitte des äußeren
Kampfflächenrandes (rot).
- Auf ein Zeichen des Kampfrichters verbeugen sich die Kämpfer voreinander.
- Sie betreten die Wettkampffläche und verbeugen sich noch einmal.
- Kampfbeginn
- Wettkampfablauf
- Die Wettkämpfer versuchen mittels erlernter Technik den Gegner
zu bezwingen. Dies kann durch Stand- oder Bodentechnik erreicht werden.
- Der Kampfrichter leitet den Wettkampf, d.h. er gibt Anweisungen mittels
Zuruf und Handzeichen und sorgt so für die Einhaltung der Wettkampfregeln.
- Er kann den Kampf unterbrechen, die Kämpfer zur Ordnung rufen und
den Kampf weitergehen lassen.
(Den Anweisungen des Kampfrichters ist immer Folge zu leisten.)
- Der Kampfrichter beobachtet ganz genau alle Aktionen (oder auch Nicht-Aktionen)
der Kämpfer aus der Sicht bestimmter Kriterien und gibt seine jeweilige
Bewertung ab.
- Die Kämpfer sammeln wärend des Kampfes Wertungen (Punkte),
die über Sieg oder Niederlage der Kämpfer der Wettkampfrunde
entscheiden.
- Kampfende
- Auf Anweisung des Kampfrichters wird der Kampf beendet.
- Die Kämpfer lösen sich sofort von einander und gehen auseinander.
- Sie stellen sich an den inneren Rand der Wettkampffläche auf.
- Die Kämpfer kontrollieren ihre Kleidung und richten z.B. ihre Gürtel und Jacken.
- Der Kampfrichter gibt durch die erhobene Hand - in Richtung des Kämpfers
mit den besseren Wertung - den Sieger bekannt.
- Beenden der Kampfrunde
- Die Kämpfer gehen auf einander zu und schütteln sich die
Hände.
- Sie gehen rückwärts zum inneren Kampfflächenrand und
verbeugen sich voreinander.
- Sie gehen nochmals rückwärts an dem äußeren Wettkampfrand
und verbeugen sich nochmals.
- Die Kämpfer legen die Wettkampf-Gürtel ab.
- Der Sieger der Wettkampfrunde geht seitlich neben der Wettkampf-Tatami
zum Kampfrichtertisch und nennt seinen Namen.
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